Presseschau

02.06.2020: Geflügelbranche erklärt freiwilligen Verzicht auf Colistin

Der Zentralverband der Deutschen Geflügelwirtschaft (ZDG) hat mitgeteilt, dass in Zukunft das Reserveantibiotikum Colistin in der Masthähnchen- und Putenhaltung nicht mehr eingesetzt werden soll. Zudem soll auch der Einsatz von Fluorchinolen stark reduziert werden. Die deutsche Geflügelbranche hat sich trotz erheblicher Kraftanstrengungen freiwillig dazu verpflichtet. „Der Komplettverzicht auf Colistin ist ein bedeutender Schritt auf dem gemeinsam zu beschreitenden Weg, Antibiotikaresistenzen bestmöglich zu verringern“, erklärte ZDG-Präsident Friedrich-Otto Ripke und forderte gleichzeitig einen

klaren Rechtsrahmen im Sinne eines gesetzlichen Verbots von Colistin. Auch die agrarpolitische Sprecherin der Linksfraktion im Bundestag, Dr. Kirsten Tackmann, sieht in der Freiwilligkeit keinen Weg, sondern mahnte die Bundesregierung zu mehr Ehrgeiz bei der Antibiotikaminimierung an. „Der Antibiotikaeinsatz muss auch in der Tierhaltung nicht nur reduziert, sondern minimiert werden". Die anstehende nationale Umsetzung der EU-Tierarzneimittelverordnung bis 2022 müsse für deutlichere Schritte in Richtung Risikominimierung genutzt werden, so Tackmann abschließend.

Topagrar

13.05.2020: Putenfleisch ist weiterhin mit resistenten Keimen belastet

Das Format ZDF zoom hat heute (13.5.2020) einen Videobeitrag veröffentlicht, bei dem es um die Putenmast und -haltung in Deutschland geht. Aufhänger des Beitrags sind Testergebnisse einer Stichprobenuntersuchung von Putenfleisch aus deutschen Supermärkten und Discountern. Hier fanden sich auf knapp zwei Drittel der konventionellen und

immerhin noch auf einem Viertel der Bio-Putenfleischproben antibiotikaresistente Keime. Auch das Monitoring der Bundesregierung ergab, dass in der Putenmast besonders großflächig Antibiotika eingesetzt werden. Dafür werden vor allem die Haltungsbedingungen in der Massentierhaltung verantwortlich gemacht.

ZDF zoom

11.05.2020: Veterinärmedizinische Labore werden keine Coronatests durchführen

Entgegen der Verlautbarungen der vergangenen Wochen hat das Bundesgesundheitsministerium (BMG) die veterinärmedizinischen Labore nun aus dem Gesetzentwurf zur Änderung des Infektionsschutzgesetzes gestrichen, weshalb diese künftig keine Coronatests durchführen werden. Als Gründe für diesen Beschluss wurden neben noch nicht geklärten Fragen zu Qualitätssicherung und Versicherungsschutz bereits ausreichende Kapazitäten für Coronatests genannt. Mit Unverständnis kommentierte bpt-Präsident Dr. Siegfried Moder die Entscheidung: „Bezweifelt werden darf, dass die Entscheidung tatsächlich der Gesundheitspolitik dient. Wirtschaftspolitische Interessen dürften hier viel eher im Vordergrund

gestanden haben.“ Zur Vorbereitung auf eine zweite Corona-Infektionswelle wäre es durchaus sinnvoll gewesen, veterinärmedizinische Labore in das Gesetz aufzunehmen, so Moder. So hätte im Bedarfsfall sofort auf deren Testkapazitäten zugegriffen werden können. „Fakt ist jedenfalls, dass eine koordinierte Zusammenarbeit zwischen Human- und Veterinärmedizin zur Lösung der wichtigen gesundheitspolitischen Herausforderungen unserer Zeit, wie Zoonosen- und AMR-Bekämpfung, wichtiger denn je wäre, ganz offensichtlich aber leider nicht stattfindet“, betont der Präsident. „Und das liegt nicht an uns Tierärzten.“ In der kommenden Woche soll der Bundestag den Gesetzentwurf in 2. und 3. Lesung verabschieden.

bpt

11.05.2020: Umweltausschuss beschäftigt sich mit Virenübertragungen

Der Bundestag wird sich verstärkt mit der Virenübertragung vom Tier auf den Menschen beschäftigen. Bereits am 13. Mai 2020 werden sich Umweltpolitiker zu einem per Livestream übertragenen Fachgespräch treffen, um sich über die Übertragungen solcher Viren auszutauschen und Strategien zu entwickeln, um weitere Pandemien möglichst zu verhindern. Experten vermuten, dass mehr als 70 Prozent aller bekannten Erreger, darunter auch SARS-Viren und das Ebola-Virus, von Tieren stammen. Die Gründe für die Übertragung der Viren von Tieren auf den Menschen sehen ForscherInnen

in der Störung des Gleichgewichts von Lebensräumen, wie beispielsweise der Rodung von immer mehr Wäldern für die landwirtschaftliche Nutzung. „Wir beginnen für das Eindringen des Menschen in die letzten natürlichen Lebensräume von Tieren und Pflanzen einen hohen Preis zu zahlen“, erklärt die Vorsitzende des Umweltausschusses im Bundestags, Sylvia Kotting-Uhl. Auch Bundesumweltministerin Svenja Schulze (SPD) verwies auf den weltweiten Schutz der Natur, um dem Ausbruch neuer und gefährlicher Krankheiten vorzubeugen.

Proplanta

07.05.2020: Tierarzneimittelmarkt in Deutschland erneut gewachsen

Im vergangenen Jahr ist der Tierarzneimittelmarkt in Deutschland um 3,8% gegenüber dem Vorjahr auf 843,9 Mio Euro angewachsen. Vor allem im Impfstoffsegment konnte ein deutlicher Zuwachs (+5,3%) auf 235,66 Mio Euro ausgemacht werden. Nach wie vor wird der meiste Umsatz mit 37% jedoch mit pharmazeutischen Spezialitäten erzielt. 28% entfielen auf Impfstoffe, 18% auf Antiparasitika und 17% auf Antiinfektiva. Der Anteil des Kleintiersegmentes macht 55% und der des Nutztiersegmentes 45% aus. Der Anstieg bei den Impfstoffen ist dem Bundesverband für Tiergesundheit (BfT) zufolge auf eine verbesserte Krankheitsvorbeuge bei Nutztieren, das Blauzungengeschehen in Süddeutschland sowie die Impfempfehlung gegen das West-Nil-Virus beim Pferd zurückzuführen. Hingegegen konnte in 2019 bei Hund und Katze keine Zunahme der Impfungen beobachtet werden. Ebenfalls gewachsen ist der Umsatz bei den pharmazeutischen Spezialitäten, und zwar um mehr als fünf Prozent auf ein Volumen von 315,19 Mio Euro. Wachstumstreiber in diesem Segment waren erneut Produkte zur Behandlung von Haut und Ohr. Positiv entwickelte sich der Markt auch durch

Zuwächse bei der Reproduktionskontrolle im Kleintiersegment. Auch die zunehmende Umstellung auf die speziell für das Tier entwickelten Präparate zur Behandlung von Störungen des Hormonhaushaltes wie Diabetes oder der Schilddrüsen-Hormonproduktion, spiegelt sich in der Entwicklung dieses Segmentes wider. Im Segment der Antiparasitika führte vor allem ein neu für die Katze entwickeltes Produkt zu einem Wachstum um 2,3% auf 149,46 Mio Euro. Das Antiinfektiva-Segment wuchs hingegen mit 0,3% nur in geringem Umfang. „Die Krankheitsvorbeuge nimmt eine immer wichtigere Stellung ein. Die Impfung ist dabei ein unverzichtbares Instrument. Der Verband hat daher im vergangenen Jahr den Austausch auf politischer und ministerialer Ebene zur Tierseuchenbekämpfung im föderalen System verstärkt. Außerdem wurde an Konzepten gearbeitet, um das Thema der Gesundheitsvorsorge, insbesondere durch Impfen, fest beim Kleintierhalter zu verankern", erklärte Jörg Hannemann, Vorsitzender des Bundesverbandes für Tiergesundheit e.V., bei seiner Vorstellung des Geschäftsberichtes anlässlich der virtuellen Mitgliederversammlung des Verbandes am 07.05.2020.

BfT

01.04.2020: Schweizer Kälbergesundheitsdienst will Kälberaufzucht optimieren

In der Schweiz ist der Coronakrise zum Trotz das Pilotprojekt des Kälbergesundheitsdienstes (KGD) wie vorgesehen am 1. April 2020 gestartet. Mit gezielter Anwendung eines definierten Maßnahmenpaketes zur Optimierung der Kälberaufzucht auf dem Geburtsbetrieb soll mit diesem Projekt abgeklärt werden, in welchem Umfang die Gesundheits- und Leistungsparameter von Schweizer Mastkälbern verbessert und der Antibiotikaverbrauch in der Mast verringert werden können. Dazu wird als erstes auf dem teilnehmenden

Geburtsbetrieb ein Bestandsbesuch durch den KGD durchgeführt und für das Kalb ein Tränkepass ausgefüllt. Dieser begleitet das Mastkalb vom Geburts- zum Mastbetrieb und anschließend auch zum Händler. Gleichzeitig wird für das Kalb ein geeignetes Paket an Gesundheitsmaßnahmen geschnürt, das auf den jeweiligen Betrieb abgestimmt ist. Die gemeldeten Geburtsbetriebe erhalten CHF 50 pro Mastkalb und der Mäster profitiert von gesünderen Kälbern. Das Projekt ist auf die Teilnahme von 2.000 Kälbern limitiert.

KGD

17.03.2020: Tierärzteschaft schickt Brandbrief an Ministerium wegen Sars-CoV-2

Der Bundesverband Praktizierender Tierärzte (bpt), die Bundestierärztekammer (BTK), der Bundesverband der beamteten Tierärzte (BbT), die Deutsche Veterinärmedizinische Gesellschaft (DVG), der Veterinärmedizinische Fakultätentag und der Deutsche Tierschutzbund haben am Montag gemeinsam in einem Branbdbrief die Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner (CDU) zum Handeln aufgefordert. Angesichts der sich zuspitzenden Corona-Krise müsse schnellstmöglich dafür Sorge getragen werden, dass Tierärztinnen und Tierärzte, Tiermedizinische Fachangestellte und Tierpflegerinnen und -pfleger unverzüglich als systemrelevante Berufsgruppen eingestuft werden. Außerdem müssten für Tierarztpraxen und tierärztliche Kliniken analog der Humanmedizin flexible Quarantäneregelungen gelten müssen. Zudem fehle es an belastbaren Hygienerichtlinien

zum Umgang mit Sars-CoV-2 in Tierarztpraxen, landwirtschaftlichen Betrieben und Tierheimen, um Angestellte und Tierhalter bestmöglich zu schützen. Diese müssten dringend erarbeitet werden. Nur so könne der Tierschutz und die Tierseuchenbekämpfung sichergestellt werden. Die Behandlung kranker Tiere, die Sicherheit von Lebensmitteln und die Bekämpfung von Tierseuchen (aktuell Afrikanische Schweinepest und die Geflügelpest vom Typ H5N8) müssen zum Schutz von Mensch und Tier auch weiterhin flächendeckend gewährleistet werden können. Gleichzeitig empfehlen sie unbedingt die Einrichtung eines Expertengremiums, bestehend aus Vertretern der Bundesregierung, Behörden, Universitäten und tierärztlichen und tierhaltenden Verbänden, um schnell und möglichst einheitlich auf die weitere Entwicklung reagieren zu können.

bpt

09.03.2020: Zunehmende Resistenzen gegen Ciprofloxacin

Salmonellen und Campylobacter werden immer resistenter gegen Ciprofloxacin, ein Fluorchinolon der ersten Wahl zur Behandlung von Infektionen mit diesen "Lebensmittelkeimen". Dies ist ein Ergebnis des jüngsten Berichts über die Antibiotikaresistenz bei Zoonosen, der heute vom Europäischen Zentrum für die Prävention und die Kontrolle von Krankheiten (ECDC) und der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) herausgegeben wurde. Die neuesten bei Menschen, Tieren und Lebensmitteln erhobenen Daten zeigen, dass ein großer Teil der Salmonella-Bakterien inzwischen multiresistent gegen verschiedene antibiotische Wirkstoffe ist. Beim Menschen ist die Resistenz gegen Ciprofloxacin weit verbreitet, insbesondere bei bestimmten Arten von Salmonella, und die Resistenz gegen hohe Konzentrationen von Ciprofloxacin stieg insgesamt von 1,7 % (2016) auf 4,6 % (2018). Bei Campylobacter berichten 16 von 19  Ländern über sehr hohe oder extrem hohe Prozentsätze an Ciprofloxacin-Resistenz. Hohe Resistenzen gegen Ciprofloxacin werden auch bei Salmonella und E. coli-Bakterien bei Geflügel gemeldet. Die kombinierte Resistenz – d. h. die gleichzeitige Resistenz gegen zwei äußerst wichtige Antibiotika – Fluorchinolone und Cephalosporine der dritten Generation bei Salmonella sowie gegen Fluorchinolone und Makrolide bei Campylobacter ist jedoch nach wie vor gering. Für das Jahr 2018 werden im Bericht sporadische Fälle von Infektionen mit Salmonella

beim Menschen mit Resistenz gegen Carbapeneme, einem Reserveantibiotikum, aufgelistet. Mike Catchpole, leitender Wissenschaftler des ECDC, erklärte: „Die Feststellung der Resistenz gegen Carbapeneme bei durch Lebensmittel übertragenen Bakterien in der EU gibt Anlass zu Besorgnis." Aus dem Bericht geht jedoch auch hervor, dass bei der Lebensmittelgewinnung dienenden Tieren der Gesamtindikator der Antibiotikaempfindlichkeit bei E. coli im Zeitraum 2014-2018 in knapp 25 % der Mitgliedstaaten (6) gestiegen ist. Dies ist eine positive Entwicklung, da in diesen Ländern bei Bedarf Behandlungen mit Antibiotika größere Chancen auf Erfolg hätten. Im Zeitraum 2015-2018 wurden in etwa 40 % der Mitgliedstaaten (11) rückläufige Trends beim Auftreten von β-Lactamase (ESBL) mit erweitertem Wirkungsspektrum oder AmpC-bildenden E. coli beobachtet. Dies ist auch deshalb wichtig, weil ESBL-AmpC bildende E. coli für schwere Infektionen beim Menschen verantwortlich sind. Bei Reserveantibiotika war die Resistenz gegen Colistin bei Salmonella und E. coli nicht häufig, und bei Masthähnchen, Truthühnern und Masthähnchenfleisch wurden keine Carbapenemase bildenden E. coli nachgewiesen. Um Antibiotikaresistenzen bei Mensch und Tier geht es auch in der Online-Fortbildung des BVL zu diesem Thema, an dem Tierärztinnen und Tierärzte kostenfrei teilnehmen können.

EFSA


BVL Online-Fortbildung Antibiotika

25.02.2020: OIE-Bericht zum Einsatz von Antibiotika bei Tieren

Die Weltorganisation für Tiergesundheit (OIE) hat den vierten Bericht über Antibiotika zur Anwendung bei Tieren veröffentlicht. Insgesamt haben sich daran 153 Länder beteiligt. 118 Länder haben dabei Daten zum quantitativen Einsatz von Antibiotika bei Tieren geliefert. Die OIE hebt hervor, dass von 2018 zu 2019 die Zahl der Länder, die den Einsatz von Antibiotika als Wachstumförderer verboten haben, weiter gestiegen ist. Inzwischen ist der Einsatz von Antibiotika zu diesem Zweck in 77 Prozent der beteiligten Länder verboten dies. 2018 waren es noch 73 Prozent. Die weltweiten Daten aus dem Jahr 2016 zeigen, dass besonders der Einsatz von Tetrazyklinen weit verbreitet ist. Hierfür wurden Daten von 93 Ländern ausgewertet. Mehr als ein Drittel der eingesetzten Antibiotika waren Tetrazykline, gefolgt von Penicillinen (16,4 Prozent) und Makroliden (10,9 Prozent). Anhand der gemeldeten Daten wurde für vier

Weltregionen ein Indikator errechnet, um den Einsatz vergleichbar zu machen. Dabei wurde errechnet, wie viel Milligramm (mg) Antibiotika pro produziertem Tier in Kilogramm (kg) eingesetzt wurden. Dabei zeigte sich der höchste Einsatz in Asien, in Fernost und Ozeanien gefolgt von Europa, Amerika und Afrika. Es wird darauf hingewiesen, dass für diese Unterschiede verschiedene Faktoren verantwortlich sein können. Dazu gehören die unterschiedlichen Tierarten, die in den Regionen vorhanden sind sowie der unterschiedliche Einsatz von Antibiotika bei verschiedenen Tierarten und Haltungssystemen. Zukünftig will die OIE ein interaktives und automatisiertes System entwickeln, mit dem die Länder Daten über den Einsatz von Antibiotika bei Tieren unkompliziert melden können. Die Datenplattform soll dann auch umfangreiche Analysesysteme zur Verfügung stellen.

OIE

20.02.2020: TV-Tipp: Kampf gegen Killerkeime

Am kommenden Samstag (22.02.2020) beschäftigt sich die Dokumentationsreihe "plan b" mit den Ursachen für die Verbreitung von gefährlichen Keimen und stellt Konzepte in den Niederlanden, Dänemark und Belgien zur möglichen Vermeidung der Keime vor. Der niederländische Hygienearzt und Berater Ron Hendrix hat sich beispielsweise dafür stark gemacht, dass deutsche Kliniken ihre eigene Labordiagnostik wieder aktivieren, nachdem viele Krankenhäuser diese aus Kostengründen aufgegeben hatten. „Wir haben in den Niederlanden früh erkannt, dass wir die Verbreitung der Keime genauso kompromisslos bekämpfen müssen wie die eigentlichen Infektionen. Dazu müssen wir aber möglichst schnell wissen, mit welchen Keimen wir es zu tun haben", erläutert Hendrix. Ein weiteres Beispiel, die Verbreitung

der gefährlichen Keime zu verhindern, ist Dänemark: hier haben sich die Nutztierlandwirte nach der nachgewiesenen Vermehrung von antibiotikaresistenten Keimen durch die Massentierhaltung dazu entschlossen, den Einsatz von Antibiotika massiv zu reduzieren. „plan b“ beschreibt zudem Phagen als Therapie gegen hartnäckige antibiotikaresistente Keime, die in Belgien als Medikamente anerkannt sind. „Wenn wir den Kampf gegen die Resistenzen gewinnen wollen, müssen wir alle Erfolg versprechenden Methoden anwenden, und Phagen gehören eindeutig dazu. Es gibt zahlreiche nachgewiesene Erfolgsgeschichten aus Osteuropa", erklärt der belgische Mediziner Patrick Soentjens in der Dokumentation. Die Sendung ist ab dem 21. Februar auch in der ZDF- Mediathek abrufbar.

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