National Symposium on Zoonoses Research, 12.-13. Oktober 2017

Bericht von dieser Veranstaltung vom 12. und 13. Oktober 2017

Seit bereits 10 Jahren findet das nationale Symposium zur Zoonosenforschung jährlich in Berlin statt – ein Grund zum Feiern! Aber auch um der gemeinsamen Forschung von Human- und Veterinärmedizin, Biologie, Biotechnologie und vielen weiteren Fachbereichen, die sich Infektionserkrankungen, die zwischen Mensch und Tier übertragen werden können, widmen, das Wort zu geben. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung unterstützt die Zoonosenplattform in der Förderung und Durchführung von Projekten, dem jährlichen Symposium, Workshops und die Unterstützung von Events für Nachwuchswissenschaftler. Dabei ist ein zentrales Augenmerk der Zoonosenplattform der „One Health“-Aspekt, der noch vor 10 Jahren eine Utopie darstellte, wenn man an eine fruchtbare Zusammenarbeit insbesondere von Human- und Veterinärmedizinern dachte. Doch nicht nur in Bezug auf die zunehmende globale Gefahr, die von resistenten Bakterien ausgeht, sondern auch in Bezug auf Phänomenen wie SARS, MERS u.ä. scheint die Kooperation von Wissenschaftlern aus verschiedenen Disziplinen die einzig logische Konsequenz auf die globalen Entwicklungen zu sein.

An dem diesjährigen Symposium beteiligte sich VetMAB einerseits mit einer Posterpublikation, um die Ergebnisse einer universitätsübergreifenden Wahlpflichtveranstaltung an drei veterinärmedizinischen Fakultäten zu präsentieren, und andererseits hatte unsere VetMAB-Kollegin Denise Rabold die Ehre, den Vortragsteil „Antibiotikaeinsatz und Antibiotikaresistenz“ mit zu moderieren. In dieser Session des Symposiums wurde ein Schwerpunkt der präsentierten Forschungsarbeiten auf resistente Enterobacteriaceae (insbesondere E.coli) gelegt.

Photographische Impressionen der Veranstaltung finden Sie hier

Unsere Posterveröffentlichung können Sie hier aufrufen